WWW Begriffe
Das WWW-Projekt, gegründet Anfang der Neunziger Jahre im CERN (Schweiz), hat es geschafft, Computernetzwerk-Benutzern einen
einfachen Zugriff auf ein weites Spektrum an Medien zu geben. Technisch beruht das WWW auf eine Client/Server-Architektur, in der die
Clients mittels des HTTP (Hypertext-Transfer-Protokoll) Anfragen nach Dokumenten an die HTTP-Server schicken.
Die Dokumente können verschiedenster Art sein : HTML - Dokumente, Bilder, Filme oder sonstiges.
Zur internen Unterscheidung wird die MIME - Kodierung (RFC822) benutzt,
welche aus der Welt der E-Mail stammt. Innerhalb der HTML - Dokumente wiederum künnen mittels
eines URLs (Uniform Resource Locator) Verweise auf andere Dokumente eingearbeitet sein.
Diese Dokumente müssen nicht unbedingt vom gleichen Server zur Verfügung gestellt werden, wie das Dokument,
in dem sie aufgerufen werden. Auf diese Art und Weise entsteht eine weltweit verteilte Hypermedia-Datenbank.
Die HTTP-Server können auch als Gateways zu anderen Diensten fungieren. Die Art dieser Dienste
ist fast beliebig, da die Server sehr einfach zu modifizieren sind. Eine Einschränkung besteht
höchstens durch die Zustandslosigkeit von HTTP 1.0., welches inzwischen durch HTTP 1.1. erweitert wurde.
Weitere Quellen
Mosaic, entstanden im NCSA, wird oft als Synonym
für das Web gebraucht, ist aber lediglich ein Client, mit dem die BenutzerIn Zugriff
auf die Informationen im Netz bekommt. Es kann nicht nur mit HTTP-Servern umgehen, sondern
beherrscht noch einige andere Kommunikationsprotokolle, wie FTP, WAIS, gopher und NEWS. Durch die
Fähigkeit über die MIME-Kodierung die Art eines durch das HTTP
erhaltenen Dokuments zu bestimmen, ist Mosaic sehr flexibel in der Darstellung dieser
Dokumente. Wenn es ein solches Dokument nicht selber darstellen kann, ruft es einfach ein dazu
fähiges Programm auf.
Weitere Quellen
HTML (Hypertext Markup Language) ist
die Seitenbeschreibungssprache des Web. Verschiedene Formatierungsinformationen werden von
ihr ebenso zur Verfüging gestellt, wie die Möglichkeit Bilder und
Verweise auf andere Dokumente einzubinden. HTML ist eine SGML-Sprache (Standard Generalized Markup Language). Wie genau letztlich
ein Dokument vom Browser (z.B. Netscape, IE, Mosaic oder Lynx) dargestellt wird, ist nicht bestimmt. Lynx
zum Beispiel kann als ASCII-Client natuerlich keine Bilder zeigen. Die meisten Browser
verstehen heute mehr Sprachelemente als die von HTML, nämlich eine Untermenge von HTML+.
Dieses sind hauptsaechlich die weitverbreiteten Formulare (FORMs), die gerne als Frontend fuer ein
auf einem Server laufendes Skript benutzt werden.
Weitere Quellen
HTTP (Hypertext-Transfer-Protokoll) ist das Protokoll, welches zur Kommunikation zwischen
den http-Servern und den Clients (wie Mosaic) dient. Über HTTP können beliebige
Dokumente versendet werden. Zur internen Unterscheidung wird die MIME - Kodierung (RFC822)
benutzt, die aus der Welt der Internet-Mail stammt. Es gibt verschiedene "Methoden". So
können z.B. Clients nicht nur mit der Methode GET Dokumente anfordern, sondern mit PUT auch
auf Servern ablegen.
Weitere Quellen
Ein URL (Uniform Resource Locator) gibt die Art des Zugriffsprotokolls, die Adresse des Hosts
auf dem der Server läuft sowie den Namen der Resource an. Weiterhin können Parameter
im URL verschlüsselt werden.
Weitere Quellen
Diese Links werden bearbeitet. Die RBI.
Allgemein WWW
Das Projekt(englisch)
Die WWW FAQ (englisch)
Entering the Web: Guide to Cyberspace(englisch)
Teil-Archiv der WWW-Mailinglists(english)
Liste der Mailinglists und Usegroups betr. WWW(english)
Archiv der WWW-security Mailingliste u.a.(english)
W3O- Standardisation of the Web(english)
HTTP
Protocol Specifications relevant to HyperText
Internetdraft HTTP2
HTML
HTML FAQ(englisch)
Quick Reference(englisch)
Das FORM - Tag(englisch)
Umlaute und Sonderzeichen(englisch)
ISO-Zeichensätze(englisch)
Mosaic
NCSA - Mosaic Heimatseite(englisch)
URL
URL-Primer(englisch)
URI-mailing-listarchive(englisch)
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EJP, 10.05.2001