Die in der C-Shell gegebenen Möglichkeiten, Jobs zu stoppen und zu starten, lassen sich am einfachsten anhand eines Beispiels erläutern:
Hierzu werden die ausführbaren Programme 'prog1' und 'prog2' verwendet. 'prog1' gibt nach jeweils 10 Sekunden die Uhrzeit auf dem Bildschirm in einer Endlosschleife aus; 'prog2' führt während einer gewissen Zeit Berechnungen durch und terminiert, ohne die Standardeingabe bzw. -ausgabe zu benutzen.
Zunächst wird 'prog1' ausgeführt:
hera>prog1
die Ausgabe erscheint auf dem Bildschirm:
10:01:20
10:01:30
...
Durch Drücken von wird 'prog1'
gestoppt. In diesem Zustand ist die Ausführung des Prozesses
angehalten worden, alle relevanten Statusinformationen wurden gesichert,
so daß die Ausführung zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden kann. Auf dem Bildschirm wird dies durch die Meldung
stopped
hera>
angezeigt. Jetzt befindet man sich wieder auf der Shell-Ebene und kann beliebige Kommandos absetzen, während 'prog1' sozusagen stillgelegt ist.
Um das gestoppte Programm 'prog1' wieder zu aktivieren, gibt es mehrere Möglichkeiten. Durch Eingabe von
jobs
läßt man sich zunächst folgende Aufstellung ausgeben:
1
+stopped prog1
hera>
Der Job 'prog1' wird von der Shell durch eine kleine vorzeichenlose ganze Zahl verwaltet (in diesem Fall: 1) und kann nun durch Eingabe von
hera>%1
erneut in den running-Zustand gebracht werden, so daß die laufende Uhrzeit wieder ausgegeben wird. Das Shell-Kommando
hera>fg %1
bewirkt hier das Gleiche wie der vorher gezeigte Befehl.
Um den laufenden Job abzubrechen und den Prozeß aus dem System zu entfernen,
betätigt man .