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In einem sinnvoll betreibbaren Rechnernetz stehen üblicherweise
folgende Services bzw. Funktionalitäten zur Verfügung:
- Kommunikationsarchitekturen, die den Austausch von Daten zwischen
Netzkomponenten ermöglichen und somit Grundvoraussetzung für
Interaktion im Netz sind;
- Namens- bzw. Verzeichnisdienste, die u. a. die Zuordnung von
physikalischen Adressen zu symbolischen Namen und umgekehrt vornehmen;
- ein verteiltes Dateisystem, das die physikalische Lokalisation von Daten
für Benutzer transparent macht;
- eine netzweite Datenbank, die im Zusammenhang mit dem Netzbetrieb
benötigte Daten (z. B. Benutzer, Rechner, Netzwerke,...) aufnimmt und bereithält;
- ein Zeitdienst, der ein netzweit gültiges Zeitnormal liefert
und die Synchronisation der Uhren im verteilten System
vornimmt, so daß die lokalen Systemzeiten nur minimal differieren;
- ein elektronisches Postsystem, das den papierlosen
Nachrichtenaustausch zwischen Benutzern ermöglicht.
Alle vorgenannten Funktionalitäten werden im Netz der
Fachbereichsrechner den Benutzern zur Verfügung gestellt. Die Mehrzahl der
Services wird transparent genutzt.
Transparenz in diesem Zusammenhang bedeutet, daß Dienste genutzt werden, ohne
daß sie der Benutzer explizit anfordern muß.
Jedem Dienst werden einer oder mehrere Server zugeordnet, die die
gewünschte Funktionalität bereitstellen bzw. exportieren. Nutzer der Services
werden als Clients bezeichnet.
Die Realisierung eines Teils der genannten Services auf den zentralen
Fachbereichsrechnern wird für an weiteren Informationen interessierte Benutzer
nachfolgend kurz beschrieben.
Für die Erläuterung der im angesprochenen Kontext verwendeten
Spezialbegriffe und Abkürzungen wird auf die Standardwerke [Tan90], [Sta88]
und andere verwiesen.
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