Für Entwicklungen in der Programmiersprache Modula 2 ist auf den Fachbereichsrechnern MOCKA (Modula Compiler Karlsruhe) installiert. Das System realisiert eine einfach gehaltene Entwicklungsumgebung, so daß die Standardvorgänge Editieren, Compilieren, Linken und Ausführen von Programmen anhand einfacher Tastensequenzen ausgelöst werden können. Zusätzlich sorgt eine integrierte 'make'-Funktionalität für die Einhaltung der korrekten Reihenfolge der Übersetzungen, falls das Programm aus mehreren Modulen besteht. Das MOCKA-Entwicklungssystem wird durch Eingabe von
mc
gestartet. Es erscheint der Prompt:
>>
Die jetzt eingestellte Betriebsart heißt session mode . Eingegebene Zeichen werden zunächst auf Übereinstimmung mit einem der vordefinierten (meist aus einem Zeichen bestehenden) Kommandos geprüft. Falls kein Kommando erkannt wird, erfolgt die Weitergabe des eingebenen Strings an die Betriebssystem-Shell.
Durch Eingabe von 'q' oder durch die Kontrollsequenz
wird der 'session mode' verlassen und zur
aufrufenden Shell zurückgekehrt.
Weitere Informationen sind im man-Eintrag 'mc' zu finden.