Die gnuplot-Software gehört zur Gruppe der Visualisierungswerkzeuge. Sie ermöglicht die graphische Darstellung von Daten, Funktionen und mehr. Es werden zahlreiche Ausgabeformate unterstützt, so daß die erzeugten Grafiken in die verschiedensten Umgebungen eingebunden werden können.
Darüberhinaus ist gnuplot für gängige Rechnerplattformen (z. B. VAX-VMS, MS-DOS u. a. ) als public-domain-software verfügbar, was die universelle Verwendung erleichtert.
Startet man gnuplot von der Kommandozeile eines Terminal-Fensters ohne Optionen, erhält man den gnuplot-Prompt:
gnuplot >
Auf dieser Ebene kann man sich durch Eingabe von
gnuplot >help
weitere, hierarchisch strukturierte Informationen anzeigen lassen oder aber durch Kommandos wie z. B.
gnuplot >plot [-10:10] sin(x)
eine Ausgabeaktion veranlassen.
Die Erstellung komplexerer Grafiken erfordert mehrere Befehle, die dann zweckmäßig in eine Datei geschrieben werden. Eine solche Befehlsdatei kann auf gnuplot-Prompt-Ebene durch
gnuplot >load `dateiname
`
ausgeführt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die auszuführende Datei beim Aufruf von gnuplot von der Kommandozeile aus als Parameter zu übergeben:
gnuplot dateiname
Die auf den Fachbereichsrechnern installierte gnuplot-Version unterstützt unter anderem folgende Ausgabeformate:
Die Erstellung einer gnuplot-Grafik wird anhand eines einfachen
Beispieles gezeigt, wobei als Ausgabeformat gewählt wurde:
Die zur Bilderzeugung benötigten Dateien können im Teilbaum
unter /usr/local/examples/gnuplot gefunden werden.