In einem Verteilten System ist die Synchronisation einer Gruppe von Rechneruhren zu realisieren.
Dies wird auf den zentralen Fachbereichsrechnern durch den Einsatz des Network Time Protocol bewirkt.
NTP arbeitet unter Annahme der Existenz einer allgemeingültigen Standardzeit, die UTC (Universal Coordinated Time) genannt wird. Die von NTP verwendete Synchronisationsmethode gleicht die Systemzeiten mit Quellen der UTC ab. Diese Quellen unterscheiden sich in der Qualität des von Ihnen gelieferten Zeitnormales. NTP versucht daher, jede Uhr unter Verwendung der besten, aktuell erreichbaren Quelle zu synchronisieren.
Das Zeitnormal wird durch eine Hierarchie von NTP-Servern verteilt. Eine einzelne Hierarchieebene, deren Grenze einen Qualitätsschnitt darstellt, wird in der NTP-Terminologie als 'STRATUM' bezeichnet. Als beste Quellen der UTC werden Funkuhren angesehen, daher wird jeder NTP-Server, der direkten Zugriff auf eine solche Uhr hat, in die oberste Schicht (STRATUM 1) der NTP-Hierarchie eingruppiert. Die Schichthöhe gibt hierbei an, wie weit entfernt von einer externen UTC-Quelle der jeweilige Server operiert. STRATUM 2-Server erhalten Ihre Zeit von einem STRATUM 1-Server, STRATUM 3-Server von einem STRATUM 2-Server usw.
Jeder Client in diesem Synchronisationsnetz kann wiederum Server für tiefer angesiedelte Knoten sein. Ein Client wählt genau einen der für Ihn als NTP-Server definierten Knoten aus und synchronisiert sich mit dessen Zeit.
Die Knoten können in verschiedenen Modi betrieben werden:
Eine graphische Übersicht der aktuellen für die Fachbereichsrechner eingerichteten NTP-Konfiguration befindet sich in A.5.