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(wp) 23. Juni 1999, vormittags. Gemeinsames Einkaufen für die Riesenportionen Salate. Schön warm vor dem Großmarkt, Kühlschrankatmosphäre drinnen. Drei Kilo Nudeln oder lieber fünf? Wo gibt's jetzt bloß noch den Grillanzünder? Eine junge Frau, die offensichtlich auch für ein Grillfest einkauft, spricht uns an. Wie viele Säcke Grillbriketts wir für eine Gesellschaft von 15 Leuten vorschlagen würden. Einer von den großen müßte reichen, mutmaßen wir. "Na gut, dann nehmen wir eben drei." Vielleicht hätte ich mich doch rasieren sollen heute früh.
Nach der freundlichen Verabschiedung durch das Marktpersonal ("Darf ich Ihre Rechnung sehen?!") und dem Einladen bringe ich noch schnell den Einkaufswagen weg. Ganz schön heiß geworden! Wo ist der Autoschlüssel? In der Jacke. Wo ist die Jacke? Im Auto. Warum ist der Kofferraumdeckel schon zugeworfen? Scheiße.
24. Juni 1999, mittags. Jetzt noch schnell den Apfelwein holen. Ob wir Gläser leihen wollen? Warum eigentlich nicht? Wieviele wir bräuchten? Naja, schon so etwa... ungefähr... Hm. Das sind jetzt doch ganz schön viele. Paßt aber alles gut, bis nach Frankfurt geht nichts zu Bruch, und es passieren auch sonst keine Malheure mehr.
Abends. Aus schönem Wetter folgt: Der Apfelwein ist viel zu schnell alle. Werden wir es je schaffen, eine gute Schätzung anzustellen, wieviel Apfelwein ein Sommerfest braucht? Wird sich ein Sommerfest in dieser Hinsicht jemals berechenbar verhalten?
Später dann der Ausverkauf der Steaks. Alles muß raus, alles zum halben Preis! Oder so ähnlich.
Soweit ich gehört habe, hatten alle viel Spaß. Ich hoffe, der Fachbereich schafft es auch im nächsten Jahr, ein Sommerfest auf die Beine zu stellen. Der Jahr-2000-Bug wäre eine schlechte Ausrede.