Aktuelles:
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An dieser Stelle finden Sie im Laufe des Semesters aktuelle
Mitteilungen. Bitte sehen Sie regelmäßig nach, ob es Neues gibt.
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Einführung:
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In der Informatik wird das Modellieren mittels diskreter Strukturen als typische Arbeitsmethode in vielen Bereichen angewandt. Es dient der präzisen Beschreibung von Problemen durch spezielle Modelle und ist damit Voraussetzung für die Lösung eines Problems bzw. ermöglicht oft einen systematischen Entwurf. In den verschiedenen Gebieten der Informatik werden unterschiedliche, jeweils an die Art der Probleme und Aufgaben angepasste, diskrete Modellierungsmethoden verwendet. Innerhalb der Veranstaltung sollen zunächst die grundlegenden Begriffe, wie z.B. 'Modell' und 'Modellierung', geklärt werden. Anschließend werden verschiedene Ausdrucksmittel der Modellierung untersucht: Grundlegende Kalküle, Aussagen- und Prädikatenlogik, Graphen, endliche Automaten, Markov-Ketten, kontextfreie Grammatiken, Kellerautomaten, kontextsensitive Grammatiken, Entity-Relationship-Modell, Petri-Netze.
Lernziele:
Kenntnis der grundlegenden Modellierungsmethoden und Beherrschen der entsprechenden Techniken.
Fähigkeit zur präzisen und formalen Ausdrucksweise bei der Analyse von Problemen.
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Inhalt:
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- Kapitel 1: Einführung ins Thema "Diskrete Modellierung"
- Abschnitt 1.1: Wozu "Diskrete Modellierung" im Informatik-Studium?
- Abschnitt 1.2: Ziele der Veranstaltung "Diskrete Modellierung"
- Abschnitt 1.3: Der Begriff "Diskrete Modellierung"
- Kapitel 2: Modellierung mit Wertebereichen – mathematische Grundlagen und Beweistechniken
- Abschnitt 2.1: Mengen
- Abschnitt 2.2: Kartesische Produkte und Relationen
- Abschnitt 2.3: Funktionen
- Abschnitt 2.4: Ein Beispiel zur Modellierung mit Wertebereichen
- Abschnitt 2.5: Beweise verstehen und selbst formulieren
- Abschnitt 2.6: Rekursive Definitionen von Funktionen und Mengen
- Kapitel 3: Aussagenlogik
- Abschnitt 3.1: Wozu "Logik" im Informatik-Studium?
- Abschnitt 3.2: Syntax und Semantik der Aussagenlogik
- Abschnitt 3.3: Folgerung und Äquivalenz
- Abschnitt 3.4: Normalformen
- Kapitel 4: Graphen und Bäume
- Abschnitt 4.1: Graphen
- Abschnitt 4.2: Bäume
- Abschnitt 4.3: Einige spezielle Arten von Graphen
- Kapitel 5: Markov-Ketten als Grundlage der Funktionsweise von Suchmaschinen im Internet
- Abschnitt 5.1: Die Architektur von Suchmaschinen
- Abschnitt 5.2: Page-Rank, Zufalls-Surfer und Markov-Ketten
- Abschnitt 5.3: Die effiziente Berechnung des Page-Rank
- Kapitel 6: Logik erster Stufe (Prädikatenlogik)
- Abschnitt 6.1: Motivation zur Logik erster Stufe
- Abschnitt 6.2: Strukturen
- Abschnitt 6.3: Syntax der Logik erster Stufe
- Abschnitt 6.4: Semantik der Logik erster Stufe
- Abschnitt 6.5: Erfüllbarkeit, Allgemeingültigkeit, Folgerung und Äquivalenz
- Abschnitt 6.6: Grenzen der Logik erster Stufe
- Abschnitt 6.7: Ein Anwendungsbereich der Logik erster Stufe: Datenbanken
- Kapitel 7: Modellierung von Abläufen
- Abschnitt 7.1: Endliche Automaten
- Abschnitt 7.2: Reguläre Ausdrücke
- Abschnitt 7.3: Petri-Netze
- Kapitel 8: Modellierung von Strukturen
- Abschnitt 8.1: Kontextfreie Grammatiken
- Abschnitt 8.2: Das Entity-Relationship-Modell
- Kapitel 9: Eine Fallstudie
Das Skript zur Vorlesung finden Sie hier.
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Logbuch:
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Hier finden Sie (nach den Vorlesungen)
Informationen zum Inhalt der einzelnen Vorlesungsstunden
und gelegentlich ergänzende Bemerkungen.
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Informationen zum Vorlesungs- und Übungsbetrieb:
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- Vorlesung:
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Mittwochs 8-11 im MAGNUS-Hörsaal in der Informatik, Robert-Mayer-Str. 11 -15.
Start der Vorlesung: 8:15 Uhr; Ende der Vorlesung: 10:45 Uhr; Pause: 9:45–10:00 Uhr.
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- Dozentin:
Prof. Dr. Nicole Schweikardt
(Sprechstunde im WS08/09: Mittwochs 15-16 Uhr, Raum 115)
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- Übungsgruppen:
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| Montags |
14-16, |
SR 11, Robert-Mayer-Str. 11-15 |
Leitung: |
Altug Anis |
| Dienstags |
10-12, |
NM 117, Neue Mensa |
Leitung: |
Altug Anis |
| Dienstags |
10-12, |
NM 125, Neue Mensa |
Leitung: |
Sandra Kiefer |
| Dienstags |
14-16, |
SR 11, Robert-Mayer-Str. 11-15 |
Leitung: |
Khan Linh Doan |
| Mittwochs |
12-14, |
NM 118, Neue Mensa |
Leitung: |
Khan Linh Doan |
| Mittwochs |
12-14, |
NM 119, Neue Mensa |
Leitung: |
Alexander Komissarenko |
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- Betreuer:
Dr. Mariano Zelke und Dipl.-Inf. André Böhm.
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Ergänzend zu den Vorlesungen finden 2-stündige Übungen in kleinen Gruppen statt, in denen Fragen zur Vorlesung
diskutiert und die Hausaufgaben besprochen werden.
Die erste Vorlesung findet am 14. Oktober 2009 von 8.15 Uhr - 10.45 Uhr,
die erste Übungsstunde am Montag, dem 26.10.2009, statt.
Es wird regelmäßig Übungsaufgaben geben.
Die Teilnahme an den Übungsstunden und das Bearbeiten der Übungsaufgaben ist für eine erfolgreiche Prüfung
unbedingt empfohlen.
Insbesondere kann durch die in den Übungen gesammelten Punkte ein Bonus für die Klausur erworben werden (Details
siehe "Klausur").
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Anmeldung für die einzelnen Übungsgruppen:
Über HIS-LSF kann man sich bis spätestens 22. Oktober, 12:00 Uhr anmelden.
Hinweis: Die Studierenden der Kognitiven Liniguistik werden bei der Vergabe der Plätze für die Mittowchsgruppen bevorzugt. Eine Anmeldung ist dennoch notwendig.
Zur Anmeldung für die Übungen verfahren Sie am besten wie folgt:
- Rufen Sie
die Webseite
zur Übungsanmeldung auf.
-
Falls Sie sich im LSF noch nicht angemeldet haben,
klicken Sie im Menü direkt unter
dem Goethe-Universitäts-Logo (oben links)
auf "Anmelden"
und tragen Sie unter "Login" und "Passwort"
Ihren HRZ-Benutzernamen und das dazugehörige Passwort ein.
Nachdem Sie mit "Ok" bestätigt haben,
kommen Sie wieder auf die Seite für die Anmeldung
für die Übungen zur "Diskreten Modellierung"
zurück.
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Klicken Sie nun direkt unterhalb der Überschrift "Diskrete Modellierung - Einzelansicht" auf den Link "belegen/abmelden".
-
Sie sehen jetzt eine Ansicht aller verfügbaren Übungsgruppen.
Sie können jetzt bis zu drei Tutoriumstermine auswählen,
wobei für jeden Termin eine Priorität festgelegt werden
kann.
Wählen Sie dazu für jeden Termin die Priorität aus und beachten Sie, dass jede Priorität nur einmal vergeben werden kann.
-
Klicken Sie abschließend auf "Platz beantragen".
-
Melden Sie sich nach der Anmeldung zu den Übungen
am besten im oberen Menü wieder aus dem LSF ab.
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Beachten Sie bitte: Erst nach dem abschließenden Losverfahren nach Ende der Anmeldefrist am 22. Oktober sind Sie einer Übungsgruppe fest zugeordnet.
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Übungsaufgaben:
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Das aktuelle Übungsblatt ist jeweils spätestens mittwochs nach der Vorlesung auf dieser Seite
(www.tks.informatik.uni-frankfurt.de/lehre/WS0910/DM/) zu finden und wird mittwochs in gedruckter Form
am Ende der Vorlesung ausgeteilt.
Die Abgabe der bearbeiteten Übungsaufgaben erfolgt in der darauf folgenden Woche mittwochs, bis spätestens 8:15 Uhr vor dem
Magnus Hörsaal.
Auf dem abgegebenen Übungsblatt müssen Name und Übungsgruppe vermerkt sein. Mehrseitige Abgaben sind zusammenzuheften.
Obwohl es sicherlich sinnvoll ist, über die Aufgaben mit Kommilitonen/innen gemeinsam zu reden und nachzudenken,
sollte jede/r Student/in seine eigene Lösung aufschreiben und abgeben.
- Präsenzaufgaben: Zu diesem Aufgabenblatt findet keine schriftliche Abgabe statt, es werden keine Punkte vergeben. Die Aufgaben werden gemeinsam in den Übungsstunden am 26., 27. und 28. Oktober gelöst.
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Klausur:
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- Termin:
- Die Klausur (= Modulabschlussprüfung Diskrete Modellierung) dauert 120 Minuten und findet
Ende des Semesters statt.
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- Benotung:
- Durch die in den Übungen gesammelten Punkte kann ein Bonus für die Klausur erworben werden.
Zur Benotung werden neben dem Klausurergebnis Bonuspunkte mit einem Maximalgewicht von 10% eingehen.
Die Klausur ist bestanden, wenn mit dem Bonus mindestens 50% der in der Klausur
erzielbaren Punkte erreicht werden.
Bei einem Ergebnis von x% aus der Klausur und y% aus den
Übungen werden die folgenden Noten vergeben, wobei z = x + (y/10):
| Note
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Prozentpunkte
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| 1.0
|
90%
|
<= z
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| 1.3
|
85%
|
<= z <
|
90%
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| 1.7
|
80%
|
<= z <
|
85%
|
| 2.0
|
76%
|
<= z <
|
80%
|
| 2.3
|
72%
|
<= z <
|
76%
|
| 2.7
|
67%
|
<= z <
|
72%
|
| 3.0
|
63%
|
<= z <
|
67%
|
| 3.3
|
59%
|
<= z <
|
63%
|
| 3.7
|
54%
|
<= z <
|
59%
|
| 4.0
|
50%
|
<= z <
|
54%
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- Details zum Ablauf der Klausur:
-
-
Grundsätzlich gelten die in der Ordnung Ihres Studiengangs festgelegten Regelungen. Dieses hier sind nur ergänzende Hinweise.
-
Alle Klausurteilnehmer/innen müssen sich zu Beginn der Klausur durch (1) den Studierendenausweis und
(2) die "Goethe-Card" oder einen Lichtbildausweis ausweisen.
-
Außer einem dokumentenechten Schreibstift sind keine weiteren Hilfsmittel
zugelassen.
(Insbesondere: Kein Vorlesungsskript, keine mitgebrachten Notizen, kein von Ihnen mitgebrachtes Papier, kein Taschenrechner, kein Handy. Bitte beachten Sie, dass ein während der Klausur eingeschaltetes Handy als Betrugsversuch gewertet wird.)
-
Schreibpapier wird von uns bereitgestellt.
-
Die Sitzordnung wird von uns festgelegt und kurz vor Beginn der Klausur
bekanntgegeben.
-
- Checkliste — zur Klausur müssen Sie mitbringen:
-
- einen dokumentenechten Schreibstift
- einen gültigen Lichtbildausweis (z.B. Ihre Goethe-Card oder Ihren Personalausweis)
- Ihren Studierendenausweis (... es sei denn, Sie sind als "Schülerstudent" für die Veranstaltung angemeldet)
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Literatur:
| [S] |
N. Schweikardt.
Skript zur Vorlesung "Diskrete Modellierung", Goethe-Universität Frankfurt am Main, 2009.
Eine pdf-Datei des Skripts finden Sie hier.
|
| [KKB] |
U. Kastens und H. Kleine Büning.
Modellierung. Grundlagen und formale Methoden.
Hanser, 2005.
|
| [E] |
H.-D. Ebbinghaus.
Einführung in die Mengenlehre.
Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg Berlin, 2003.
|
| [MM] |
C. Meinel und M. Mundhenk.
Mathematische Grundlagen der Informatik. Mathematisches Denken und Beweisen.
Teubner, 2002.
|
| [B] |
A. Beutelspacher.
„Das ist o.B.d.A. trivial!“ Tipps und Tricks zur Formulierung mathematischer Gedanken.
Vieweg Studium.
|
| [KK] |
M. Kreuzer und S. Kühling.
Logik für Informatiker.
Pearson Studium, 2006.
|
| [S-Logik] |
U. Schöning.
Logik für Informatiker.
Springer, 2000.
|
| [D] |
R. Diestel.
Graphentheorie.
Springer, 2006 (3. Auflage).
Als pdf-Datei
ist das Buch hier frei erhältlich.
|
| [LPV] |
L. Lovasz, J. Pelikan und K. Vesztergombi.
Discrete Mathematics. Elementary and Beyond.
Springer, 2003.
|
| [HU] |
J. E. Hopcroft und J. D. Ullman.
Introduction to Automata Theory, Languages, and Computation.
Addison-Wesley, 1979.
|
| [S-Theo] |
U. Schöning.
Theoretische Informatik — kurzgefasst.
Springer, 2001 (4. Auflage).
|
| [W-Komp] |
I. Wegener.
Kompendium Theoretische Informatik — eine Ideensammlung.
Teubner, 1996.
|
| [W-Theo] |
I. Wegener.
Theoretische Informatik.
Teubner, 1999 (2. Auflage).
|
| [R] |
W. Reisig.
Petrinetze.
Springer, 1982.
|
| [S-IA] |
G. Schnitger.
Skript zur Vorlesung "Internet Algorithmen", Goethe-Universität Frankfurt am Main, 2009.
Eine pdf-Datei des Skripts finden Sie hier.
|
|
Weiteres Material:
-
(tks.AL) — Formelchecker für die Aussagenlogik